DIY – Kyocera FS 1010 / 1020 / 1030 / 1050 Druckt nicht richtig, zu tief oder zu spät. Position des Druckbereichs Blatteinzug inkorrekt falsch

0. Vorwort

Seit geraumer Zeit verschob sich das Druckbild meines Kyocerea FS 1050 Druckers. Die erste Seite war ständig um ca. 6cm nach unten verschoben. Folge war, dass die erste Seite Abgeschnitten war. Layouts haut nicht mehr hin. Bei weiteren Druckaufträgen druckte der Drucker normal. Im folgenden zeige ich euch wie einfach man dieses Problem selbst lösen kann.

Update April 2018: vielen Dank für all euer Lob und eure Anmerkungen :) Unter den Anmerkungen befinden sich zusätzlich einige Tipps, welche dem ein oder anderem nützlich sein könnten :) Ich hätte niemals gedacht, dass eine solche Anleitung für einen Drucker eine solch enorme Resonanz an Zuschriften bringt. Vielen dank :)

Update Mai 2019: weiterhin erfreut sich dieser Beitrag regen Besuches und weiteren guten Tipps für die Reparatur. Vielen Dank für all euer Lob, eure Anmerkungen und Freude am Basteln ! „Reiner“ hat noch einen guten Hinweis zum austausch des Resttonerbehälters gebracht. Seine Anmerkung findet ihr hier auf meiner Homepage: http://www.blende16.de/wordpress/diy-kyocera/#comment-5141

 

[spoiler]

1. Benötigtes Material und Vorbereitung

1 IMG_9668_1024x683

Zunächst dürfen wir nicht vergessen, dass wir es mit Starkstromelektronik zu tun haben. Sichert euch gegen Stromschläge etc ab.
Für die Reperatur an sich werden folgende Dinge benötigt:

  • Schraubendreher (Kreuz und Schlitz)
  • Tesafilm
  • kleine Schere
  • Pinsel (optional)

2. Vorgehen

Zunächst entfernen wir die Papierkasette.

IMG_9657_1024x683

Danach öffnen wir Fach mit dem Toner und entnehmen diesen. Hier ist darauf zu achten, dass wir folgend nicht auf die Walzen greifen oder Toner verschütten. Ist dies erledigt entfernen wir die beiden Schrauben (rot markiert)

IMG_9658_1024x683

Nun können wir den Deckel abnehmen. VORSICHT: Unter dem Deckel befindet sich ein kurzes Kabel welches für die Displayanzeige verantwortlich ist. Dieses vorsichtig entfernen.

IMG_9659_1024x683

Auf dem nachfolgenden Bild genügt es die auf der linken Seite rot markierte Schraube zu entfernen. Das abnehmen der Verblendung auf der rechten Seite ist nicht notwendig.

IMG_9660_1024x683

Nun gilt es die vier Schrauben zu lösen. Eine versteckt sich innerhalb der weißen Plastikabdeckung. Ebenfalls müsst ihr die Kabel von der Platine ziehen. Um ein versehentliches vertauschen zu vermeiden empfehle ich diese irgendwie zu markieren. So gelangen die Kabel später wieder an die richtige Stelle zurück.

IMG_9661_1024x683

Nun liegen jene Bauteile frei an welche wir eigentlich ran wollen. Es handelt sich hierbei um elektronisch gesteuerte Magnete. Am besten baut man das Element aus. Die Dämpfer (Foto rot markiert) werden mit der Zeit klebrig. Dies merkt man wenn man die Wippe mit dem Finger betätigt. Es fühlt sich an als würde ein schwacher Magnet anhaften. Im stromlosen Zustand sind diese jedoch absolut nicht magnetisch und sollten sich ohne Wiederstand wippen lassen.

IMG_9664_1024x683

Insgesamt gibt es drei dieser Bauteile. Das einfachste ist wenn man die rot Markierten Schaumstoffdämpfer mit Tesafilm umklebt. Überstehende Kanten können mit Hilfe einer feinen Schere zurecht geschnitten werden. Jetzt sollte bis auf den Federzug kein Widerstand mehr vorhanden sein.

IMG_9667_1024x683

Anmerkung eines Lesers: „An dem im letzten Bild dargestellten Magnetschalter kann durch die Dicke der Unterlage der Versatz eingestellt werden !! Ich habe es mit Packetklebeband Lage um Lage geändert, bis das Druckbild passte.“ Vielen Dank für diese Anmerkung, welche ich jedoch nicht getestet habe, vielleicht hilft es dennoch der ein oder anderen Person.

Nun solltet ihr alles geschafft haben. Das zusammenbauen geht wieder in umgekehrter Reihenfolge. Nach dem Einbauen der Wippen nochmals testen ob diese frei beweglich sind, oder ob Tesafilm am Gehäuse schabt. Verunreinigungen kann man zwichendurch mit dem Pinsel beseitigen. Hierbei unbedingt aufpassen, dass man hierbei keine der Fotowalzen oder andere empfindliche Bauteile beschädigt.

[/spoiler]

71 Kommentare zu „DIY – Kyocera FS 1010 / 1020 / 1030 / 1050 Druckt nicht richtig, zu tief oder zu spät. Position des Druckbereichs Blatteinzug inkorrekt falsch“

  • Achim H.:

    Endlich mal eine gute bebilderte Beschreibung. Hiermit habe ich meinen Kyocera FS 1020 wieder zum richtigen Drucken gebracht. Er hat den oberen Rand immer abgeschnitten bzw. zu hoch gedruckt. Bei mir klebten die Wippen an den Schaumstoffdämpfer von 2 der 3 Magneten kurz an und verzögerten so. Ich habe einfach, wie oben beschrieben die Schaumstoffdämpfer mit Tesa überklebt und fertig. Ich habe mich vorher stundenlang durchs Internet gegoogelt, bin aber nie fündig geworden bzw. waren die Beschreibungen für einen Laien unverständlich.
    Vielen Dank hierfür. Hat mir viel Geld gespart.

  • Peter:

    Hi,
    vielen Dank für diese tolle Anleitung! Hat bestens funktioniert!
    Danke danke danke!

  • hallo erik,
    vielen, vielen dank für die perfekte beschreibung, hat beim 1030D auch perfekt funktioniert. jetzt druckt er wieder ordentlich.

  • Hallo,

    vielen Dank für diese Beschreibung. Ich konnte damit das Problem lösen. Ich habe in der Werkstatt einen „Luftsprung gemacht“. Allein hätte ich den Fehler nie gefunden.
    Nochmals DANKE!!!

  • Michael M:

    Hat an meinem 1030D auch klasse funktioniert. Vielen Dank!

  • Michael Müller:

    Hat an meinem 1030D auch bestens funktioniert. Vielen Dank!

  • Christian Odenthal:

    Hallo,

    auch von mir vielen Dank, das hat mein Problem behoben.
    Jetzt druckt er wieder wie ne Eins :-)

  • Hat an meinem 1030D auch bestens funktioniert. Vielen Dank!

  • Kamil Aktepe:

    Hallo, hat bei mir auch perfekt funktioniert. Tausend Dank!

  • Kamil Aktepe:

    Hat perfekt funktioniert! Vielen Dank!

  • Thorben:

    Mein FS1030D läuft wieder perfekt! Vielen Dank!

  • Norbert:

    Perfekte Info! VIELEN Dank!!!!

  • Martin Wiefel:

    Hallo, bei meinem älteren FS-1010 sitzt unter dem Deckel kein Kabel. Offenbar hat mein Drucker einen anderen Aufbau. Die Anleitung lt. Abbildung 4 passt nicht mehr. Die markierte Schraube gibt es nicht. Können Sie mir weiterhelfen?
    Vielen Dank!

  • Michael Reetz:

    Danke für diese tolle Anleitung – hat im ersten Versuch geklappt.
    Wir sind nur ein klein wenig abgewichen. Bei uns (1030) war bei einer dieser Magneten das Polster zusätzlich (zum leicht klebrigen) derart komprimiert das wir es durch ein anders äquivalentes Stück Abstandhalter ersetzt haben um den alten Abstand wieder herzustellen.
    Jetzt fängt der Drucker wieder an auf den ersten 3-4 mm zu drucken. Super.

  • Marco:

    Super hat bei meinem fs 1010 auch funktioniert

  • Jerry:

    Super, vielen Dank!
    Mein FS-1030D druckt nach diesem Workaround wieder einwandfrei. Hoffen wir mal, dass es auch hält :-)

  • Walter:

    Hat super funktioniert. Vielen Dank für diese Anleitung.

  • Ich möchte auch mal eine Lanze brechen für das Tutorial! Mein guter alter 1030 läuft wieder, seitdem ich ihn nach diesem Tutorial auseinander genommen, mit Tesa verarztet und wieder zusammengebaut habe.

    Vielen Dank für die Mühe.
    Wendelin

  • Lutz:

    Super, nur zu empfehlen.

  • Martin:

    Möchte mich meinen Vorrednern anschließen. Mein FS-1030D funktioniert ebenfalls wieder hervorragend!!!
    Auf diesen Fehler wäre ich niemals gekommen. Wie hast du das blos rausgefunden!?
    Vielen Dank!!!

  • Paul:

    Hallo erik,

    einfach nur dickes Danke. Der Studentendrucker einer Tochter konnte FS 1020D konnte so wieder repariert werden.

    Grüße Paul

  • Bernhard:

    Super!
    Hab schon ewig daran rumgetüftelt und nun durch Zufall diese Anleitung gefunden. Bitte weiter so!!!
    Vielen Dank für diese Anleitung!
    Grüße Bernhard

  • Olaf:

    Vielen herzlichen Dank! Das hat 1a funktioniert!
    Großartig detailliert. Fehlt vielleicht nur noch der Hinweis, dass man die Seitenabdeckung aus Kunststoff mit sanfter GEwalt und einem kleinen Schraubenzieher zum Unterhaken abbekommt. Ich glaube es lohnt sich die Platine und die Kunststoffabdeckung der Zahnräder vollständig auszubauen, dazu müssten allerdings alle oder zumindest die meisten Kabelverbindungen gelöst werden. Geht aber vorsichtig super und eine Verwechslung der Anschlüsse beim Zusammenbau ist kaum möglich.
    Gruß Olaf

  • JJ:

    absolut genial.
    Da muss man erst einmal drauf kommen.
    Besten Dank, hat sofort geklappt !!
    :-)

  • WeiMar-Zero:

    Danke – Hat den Tesa-Fix vor Jahren schon mal mit dem 1010 gemacht, nun ist wohl der 1030 fällig und dank dieser Anleitung geht die Sache viel einfach als damals.

  • Christian B:

    Wow, vielen Dank.
    Nun sind meine gedruckten DHL Etiketten wieder innerhalb des selbstklebenden Bereichs und nicht mehr danaben :)

  • Daniel W:

    Ich nutze der Drucker für gewerbliche Zwecke und wollte den Drucker schon wegwerfen….
    Nein, muss ich jetzt nicht!!!
    Danke für die Hilfe und die detailierte Beschreibung!!!!!
    Danke Danke Danke!

  • Markus R:

    Hab den selben Fehler gehabt.
    Die 3 Teile abgeklebt und jetzt funktioniert alles wieder einwandfrei.
    Danke für den sehr guten Tip

  • Anonymous:

    Perfekt, herzlichen Dank

  • Mr. X:

    Super, herzlichen Dank

  • Matthias S:

    Hallo,

    bei mir ist das Fehlerbild genau „Andersrum“ – Der Druck ist nicht nach unten, sondern nach oben versetzt und am Papierrand abgeschnitten – von daher hat das Fehlerbild und der hier gezeigte Reparaturansatz leider nicht funktioniert.

    Ich bin aber sehr offen für Vorschläge, in welcher Richtung das Fehlerbild hier eine Ursache haben könnte…

    Vielen Dank und beste Grüße

    Matthias

  • Tammy:

    Ich bin genau nach Anleitung vorgegangen, vorsichtig. Er druckt wieder normal! Das scheint also zu funktionieren.
    Allerdings rattert er nun ganz fürchterlich beim drucken, was hab ich falsch gemacht? Der Tesafilm ists nicht..

    • Pascal:

      Hi Tammy, vermutlich hast du bei dem Dämpfer des letzten Bildes den Tesa etwas zu dick aufgetragen, dadurch berührt der Metallhacken die ganze zeit das Zahnrad der unteren Einheit, was zu einen Knattergeräusch führt. Das ist aber leicht behoben, ich hoffe es liegt daran.
      beste Grüße P.

    • Pascal:

      Hi Tammy, vermutlich hast du bei dem Dämpfer im letzten Bild etwas zu viel Tesa aufgetragen, dadurch ist der Haken der das Zahnrad begrenzt auch noch im Magnet aktivierten zustand in Kontakt mit dem Zahnrad was zu einen Knattergeräusch führt. Prüfe ob sich das Zahnrad frei dreht wen du den hacken mit dem Finger in die Magnet aktive Position bewegst. Ich hoffe es hilft.
      Beste Grüße, Pascal

  • Major:

    vielen dank für die detaillierte anleitung.
    jetzt rennt der drucker wieder!

  • Rainer:

    Vielen Dank für diese supernachvollziehbare Beschreibung…Konnte meinen Kyocera FS-1030D mit dieser Beschreibung vor dem Elektroschrottende bewahren (Hatte mir ein autorisierter Kyocerahändler empfohlen!!!)…Ganz nebenbei können jetzt die Reparaturkosten auch noch in einen Steakabend investiert werden..

    Also nochmals herzlichen Dank.

  • Norman:

    Oh Mann, ich könnte tanzen vor Freude. Ich hab zwar 3 Anläufe gebraucht, da ich eine Stelle vergessen habe aber jetzt rennt mein FS-1020D wieder wie er soll. Ich denke das du einen kleinen Altar neben meinem Rechner vedienst.
    Tausend Dank

  • Mark:

    Auch von mir vielen Dank, mein FS-1030D geht nun wieder und ich wollte alles schon aus dem Fenster schmeißen… weil heute auch mein Brother Laser Drucker kaputt gegangen ist (Fixierrolle)…

  • Herbert:

    Hat meinem FS-1030D auch wieder korrektes Drucken beigebracht – vielen Dank für die Anleitung!

    Schon erstaunlich, dass ein 0,0001 Cent – Teilchen einen ganzen Drucker lahmlegen kann. Deswegen sind sicher viele ansonsten einwandfreie Geräte in den Container gewandert…

  • Herbert:

    Auch bei meinem Kyocera FS-1030D hat diese Anleitung den ärgerlichen Versatz korrigiert – vielen Dank!

    Super beschrieben und gut nachzuvollziehen. Wenn man unterwegs ein paar Bilder macht, muss man auch nicht rätseln, wo welcher Stecker hinpasst.

    Wahnsinn, dass ein 0,0001 Cent Teilchen einen Drucker lahmlegen kann und sicher viele ‚Totalschäden‘ verursacht.

  • tino:

    hat prima geklappt!“ Danke

  • Udo:

    Bin nach Anleitung vorgeganen. Leider hat das den Fehler nicht behoben :-(

  • herbie:

    Super! Mein 1030 druckt wieder tadellos. Die 1 1/2 Stunden haben sich voll gelohnt. Vielen herzlichen Dank für die Anleitung!

  • Christian:

    Ich habe soeben knappe 30 Minuten investiert und der Drucker (FS1030D) funktioniert wieder 1A.

    Vielen Dank!

  • Bernhard e.:

    Hallo, vielen Dank für diese super Lösung und tolle anleitung!!!!!!!

  • Jan:

    So genial! Ich war kurz davor meinen geliebten Kyocera auf den Sperrmüll zu geben. Diese Anleitung hat ihn gerettet und mir etliche Euronen gespart! Vielen lieben Dank! :))

  • Hallo , vielen Dank für deine Hilfe. Der Ratschlag hat diesen Drucker vor dem Verschrotten bewahrt. Eine kleine Anmerkung:

    An dem im letzten Bild dargestellten Magnetschalter kann durch die Dicke der Unterlage der Versatz eingestellt werden !! Ich habe es mit Packet Klebeband Lage um lage geändert, bis das Druckbild passte.

  • Falkone:

    Da sind diese 3 Relais, die die Walzen steuern. Das rechteckige Schaumgummi – Pad hatte ich auch entfernt und mit Terpentin richtig blank gemacht. Was passierte ? Durch den Elektromagnetismus blieb der Hebel oder Hammer kleben, obwohl kein Strom mehr durch die Spule floss und es kam weiter zu Fehlsteuerungen. Den Aufwand mit Terpentin habe ich dann nicht mehr betrieben, sondern nur noch den Teil, wo das Schaumgummi sass, mit einer Wasserpumpenzange etwas nach unten gebogen. Das spart Zeit und der Effekt: Nichts klebt mehr. Ausdruck gut.

  • Arnd:

    Das war die unglaublichste Reparatur, die ich je durchgeführt habe. Ich habe einen FS-1020D. Der Text wurde immer zu hoch gedruckt, sodass oben immer was fehlte.

    Da das Einführen des Tesafilms etwas knifflig war, habe ich kurzerhand die Magneten abgeschraubt. Sie sind nur mit einer Schraube befestigt und lassen sich durch die zweite Führungsnase wieder problemlos an die alte Stelle schrauben.

    Mir ist schleierhaft, wie man einen solchen Fehler findet. Vielen Dank.

  • Arnd:

    Das war die unglaublichste Reparatur, die ich je durchgeführt habe. Ich habe einen FS-1020D, bei dem der Text mittlerweile zu hoch gedruckt wurde. Oben fehlte immer was, unten war noch Platz auf der Seite.

    Weil das Anbringen des Tesafilms im Gerät mir zu knifflig war, habe ich kurzerhand die Magneten ausgebaut. Sie lassen sich problemlos wieder an der alten Stelle nur mit einer Schraube fixieren.

    Mir ist schleierhaft, wie man einen solchen Fehler finden kann. Großartig.

    Vielen Dank!

  • hiluwi:

    Hallo,
    ich habe mir die ganzen Tipps nicht durchgelesen, zu mühsam. Mein Drucker macht das immer nach dem Einschalten im kalten Zustand. Wenn ich mehrere Druckaufträge gesendet habe, ist das Druckbild nach dem ca. 5. Start i.O.
    Von nun an druckt er alle Aufträge tadellos. Nur wenn ich ihn ausschalte und am nächsten Tag wieder drucken möchte, das gleiche Resultat.

    Kann ich mir keinen Reim draus machen.

    MfG

    • erik:

      Hallo,
      genau DAS ist das Fehlerbild.
      ich vergleiche das mit babbiger Cola: wenn man die klebrige Zuckerpampe auf dem Tisch hat unter einem Glas hat, dann klebt sie. Löst man das Glas von ihr, dann ist es beim ersten lösen schwieriger. Beim zweiten und dritten mal einfacher. Warte ich einen Tag.. ist das Glas wieder schön angeklebt.
      Genauso verhält es sich bei dem Bauteil im Drucker: beim ersten Druck benötigt es mehr Kraft das zu lösen. Die folgenden Drucke funktionieren wieder einwandfrei, da noch keine starke Klebeverbindung herrscht. Wartet man einen Tag, wirkt der Kleber wieder.
      Also: Bauteil vom klebrigen Zeug befreien. Dann passt es wieder.

  • Leonard Bär:

    Fantastisch! Es hat funktioniert! Ich habe die ganze Zeit gedacht, es sei ein Treiberproblem oder so…

  • Rudi:

    Habe den Feiertag genutzt, um den Fehler an dem einen unserer drei Drucker zu beheben und die beiden anderen entsprechend prophylaktisch zu behandeln. Ging schnell und war mit der guten Anleitung ohne Schwierigkeiten zu erldigen. Vielen Dank.

  • Marcus:

    Habe es bei meinem 1020d gemacht. Bei mir fehlte oben etwa am Druck/Bild. Danach war es ca 5 mm besser. Dann die Anregung umgesetzt, bei der 3. Spule etwas mehr Tesa drauf zu tun. Dadurch scheinbar mehr Versatz nach oben, also in Richtung wie es vorher war.

    Bin nicht sicher, wie ich die Dämpferstellen ändern muss, damit das Druckbild „weiter runter rutscht“.

    Einstweilen helfe ich mir so, dass ich den Druck im Druckdialog etwas runterskaliere (92%) und zentriere. Damit sehe/drucke ich die ganze Seite und es reicht jedenfalls für die meisten Dinge.

    • erik:

      Hallo Marcus,
      guter Trick den bestimmt die für die ein oder andere Person nützlich sein kann.
      Mmmh. Gute Frage was dein Problem betrifft. Evtl. mit den Abständen spielen und schauen ob es nicht doch irgendwo „pappt“. Die Federn müssen frei beweglich sein, und dürfen nicht wie ein Magnet haften.

  • Pascal:

    Vielen Vielen Dank für die Tolle Anleitung !!
    Beste Grüße, Pascal

  • Pascal:

    Vielen Vielen Dank für die tolle Anleitung !!
    Beste Grüße, Pascal

  • Hajo:

    Tolle Anleitung! Supigut :-)
    Sonnige Grüße,
    Hajo

  • Bringer:

    Ich habe Schrumpfschlauch drüber geschrumpft. Hält besser und klappt wunderbar.

  • Andreas:

    FS-1030D Tipps.

    Zunächst vielen, vielen Dank! Ich gehöre sicher nicht zu den technikbegabten Menschen und habe es nur anhand dieser Anleitung geschafft, meinen 18 Jahre alten FS-1030D vor der Verschrottung zu retten. Funktioniert jetzt wieder 1a – einfach unglaublich. Wie kommt man auf so etwas??

    Noch einige Tipps von mir (an denen man schon erkennt, wie wenig ich normalerweise von Technik verstehe):

    – Entfernt werden muss die von vorne aus gesehen rechte Seitenverkleidung. Hierzu muss die beschriebene, hintere Schraube lösen (Deckel kleines Seitenfach) und dann ein bisschen probieren. Die Abdeckung zu entfernen ist aufgrund der Steckverbindungen ein wenig mühsam/hat etwas gedauert. Es gibt hier aber keine weiteren Schrauben, wie von mir zunächst befürchtet.

    – Habe hinsichtlich der Verkabelung auch vorsichtshalber ein Handyfoto gemacht, aber letztlich nicht gebraucht.

    – Wenn man die Kabel von der Platine zieht, bleibt der untere weiße Plastikkasten des Steckers auf der Platine. D.h. man löst nur die obere Hälfte des Plastiksteckers. Ist ein bisschen fummelig, den abzubekommen. Wenn man (wie ich bei der ersten Steckverbindung) den ganzen Stecker abhebelt, muss man sehr aufpassen, dass man beim Wiederzusammensetzen die Metallstifte nicht verbiegt.

    – Beim 1030-D gibt es ebenfalls 3 Bauteile mit Elektromagneten, wobei man, um an das dritte Plastikteil zu kommen, erst die Platine zur Seite klappen muss (hierfür vorher einige Stecker lösen/ ich habe nicht alle Stecker gelöst). Dann kann man das darunter liegende Plastikteil entfernen (eine weitere Schraube / dafür wird die Platine nur mit 3 Schrauben befestigt).

    – Nicht davon irritieren lassen, dass der von Erik oben beschriebene „Klebeeffekt“ des kleinen schwarzen (oder dunkelbraunen) Schaumstoffrechtecks ggf. nicht wahrnehmbar ist. Ich konnte beim Testen eigentlich kein Kleben feststellen und dachte schon, das wars… Gleichwohl habe ich die Teile mit Tesa abgeklebt und siehe da: Drucker druckt wieder normal/ Druckbild ist nicht mehr verrutscht!

    Also noch mal: Danke Erik!

    Beste Grüße

    Andreas

    • erik:

      Hallo Andreas,
      vielen Dank für dein Lob und deine Anmerkungen :)
      Wie man darauf kommt? Eigentlich durch die Not heraus. Mein Drucker funktionierte nicht. Da ich ihn nicht gleich wegwerfen wollte habe ich recherchiert. Hier fand ich dann in irgendeinem Forum die Lösung. Also war es naheliegend im Sinne der Nachhaltigkeit einen Beitrag hierzu zu schreiben.
      Womit ich nicht gerechnet habe: Die hohe Anzahl an Rückmeldungen, neben Lob und Resumee von selbst durchgeführten Reperaturen auch noch viele hilfreiche Tipps :)

  • Andi:

    Vielen Dank! Geht wieder – HURRA :-)

  • Holger:

    Dank solcher Anleitungen kann ich mich wieder darüber freuen, dass mein FS1030D wieder richtig druckt und nicht im Elektroschrott landet. Auf diese Ursache wäre ich nie gekommen. Vielen Dank.

  • Ralf:

    Und wieder 10 kg Elektronikschrott weniger, Umwelt geschont und Geld gespart.
    Ich habe statt Tesa ein dickeres Band aus dem Baubereich verwendet, da erwarte ich eine größere Lebensdauer.
    Vielen Dank!

  • Reiner:

    …. und wieder ein weiterer glücklicher Kyocera FS 1030D-Besitzer, der seinen Drucker dank dieser sehr guten Reparaturanleitung wieder voll funktionsfähig nutzen kann – HERZLICHEN DANK !!!

    Mein Tipp:
    Die „altersschwachen“, klebrigen Schaumstoffdämpfer (dienen nur der Geräuschdämpfung, wenn der elektronische Magnet anzieht) entfernen (z.B. mit reinem Benzin) und mit einem kleinen zurecht geschnittenem Stück Gewebeklebeband ersetzen. Hierzu den Magnet am besten kurz ausbauen (1 Schraube).

    Der Hinweis eines Lesers, dass durch die Dicke der Unterlage der Versatz eingestellt werden kann, halte ich für falsch.
    Der Magnet bewegt lediglich einen Bügel, der in ein Zahnrad greift oder nicht. Der Versatz wird nur über die Software eingestellt.

    Ich habe die Reparatur des Druckers auch gleich zur Leerung des Resttoner-Behälters genutzt. Steht in keinem Handbuch und fällt wohl unter die „geplante Obsoleszenz” des Herstellers. Ist dieser voll, streikt der Drucker. Auch diesen Fehler wird man im Handbuch vergeblich suchen. Es gibt nämlich keinen austauschbaren Behälter. Der Auffangbehälter ist in der Druckeinheit (PU) intergriert und eine Leerung ist nicht vorgesehen, außer durch Ersatz der kompletten PU. Dies ist wirtschaftlich jedoch völlig uninteressant, da viel zu teuer. Wie man den Rest-Toner leeren kann, ist bei „Borns IT- und Windows-Blog“ ganz gut beschrieben:

    https://www.borncity.com/blog/2018/03/25/kyocera-fs-1030d-schwarze-rnder-resttoner-voll/

    Aber Vorsicht beim Umgang mit dem Toner ! Die PU nicht senkrecht stellen und unbedingt die Hinweise in der Gerätedokumentation beachten. Der Toner ist brennbar und gesundheitsschädlich. Es kann bei elektrischen Geräten zu Bränden/Explosionen kommen, wenn die Staubkonzentration eine kritische Grenze erreicht (Stichwort Kohlenstaubexplosion). Am besten Mundschutz und Einmalhandschuhe tragen. Und auf keinen Fall den Toner mit dem Staubsauger absaugen ! Die Entsorgung nur als Sondermüll.

    Zum Schluß nochmals ein dickes Lob an Erik !

    Viele Grüße
    Reiner

    • erik:

      Hallo Reiner,
      danke für deine Anmerkungen – vor allem die Leerung des Resttonerbehälters :)
      Ich habe dies mit in mein Vorwort aufgenommen. Du hast recht: Mundschutz und Handschuhen sind hier Pflicht !
      auch dir, und allen anderen, vielen Dank :)

Kommentieren